Highway of Tears (Kanada)

Der Highway 16, zwischen Prince Rupert und Prince George, in Kanada hat es zu trauriger Berühmtheit gebracht, er gilt als „Highway of Tears“. Dutzende Frauen sind entlang des Weges verschwunden, viele wurden getötet – die meisten von ihnen waren Indianerinnen. Die Polizei gibt sich wenig Mühe, die Verbrechen aufzuklären.

Viele Kanadier sind fest davon überzeugt, dass ein verrückter Mörder auf der einsamen Straße Jagd auf junge Frauen macht. Beweise haben sie nicht.

Wieder andere behaupten, die Frauen wären Opfer der rauen und abgeschiedenen Gegend geworden. Sie hätten sich verirrt und nie wieder den Weg nach Hause zurück gefunden. An vielen Stellen gebe es nämlich kein Mobilfunknetz.

Der letzte Fall stammt aus dem Jahr 2011. Im Mai kehrte die 20-Jährige Madison nie von einer Party zurück. Die Polizei fand zwar ihr Auto, doch von Madison keine Spur. Ihre Familie ist verzweifelt.

überall am „Highway of Tears“ sind mittlerweile Warnschilder angebracht: „Mädchen, geht nicht trampen! Mörder auf freiem Fuß!“

Der Polizei sind die Hände gebunden. Die Beamten hoffen täglich auf Hinweise, die zur Aufklärung der mysteriösen Verschwinden beitragen können.