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 Von Zufall spricht man in der Regel dann, wenn für ein einzelnes Ereignis oder das Zusammentreffen mehrerer Ereignisse keine kausale Erklärung gegeben werden kann. Die folgenden Erzählungen sind Ereignisse, die man nicht erklärten kann.

Edwin Booth rettet Robert Todd Lincoln

Edwin Booth und Robert Todd Lincoln
Edwin Booth und Robert Todd Lincoln | Fotos: gemeinfrei, Collage: Underground-Secrets

Durch eine Verkettung tragischer Umstände sind die Lebensgeschichten von Edwid Booth und dem US-Präsidenten Abraham Lincoln miteinander verknüpft. Es geschah im Jahr 1863 (andere Quellen sagen auch 1864), als Robert Todd Lincoln, Sohn des Präsidenten Abraham Lincoln, auf dem Weg von New York nach Washington machte und in New Jersy eine Fahrkarte für den Nachtzug erwerben wollte. Neben Ihm standen noch weitere Fahrgäste, die beim Schaffner eine Fahrkarte kaufen wollten. Hierbei kam es zu einem Gedrängel bei dem Robert Lincoln gegen den, bereits abfahrenden Zug, der sich genau in diesem Moment in Bewegung setzte, gedrückt wurde. Der Präsidentensohn verlor den Halt und rutschte zwischen zwei Waggons des Zuges. Doch bevor er unter ein Eisenbahnwagen geraten wäre, spürte er, wie jemand ernergisch seinen Mantelkragen ergriff und Ihn zurück auf den Bahnsteig zog. Noch unter Schock stehend, sah er in das Gesicht seines Lebensretters und werkannte sogleich, dass es sich um den Schauspieler Edwin Booth handelt.
Bekannterweise ereilte der Familie, ein oder zwei Jahre später ein schwerer Schicksalsschlag, als der Präsident Abraham Lincoln in einem Theater erschossen wurde. Der Täter war John Wilkes Booth, der Bruder des Lebensretters von Robert Todd Lincoln. Es klingt im nachhinein ziemlich verrückt, doch diese Geschichte ist wirklich passiert.

Mord aus Rache

Im Jahr 1883 beendete Mann die Beziehung zu seiner Freundin, die daraufhin aus Verzweiflung Selbstmord beging. Der erboste Bruder des Mädchens stellte Ziegland und erschoss ihn, woraufhin er sich in dem Glauben, einen Mord begangen zu haben, selbst das Leben nahm. Ziegland allerdings war nicht tot; die Kugel hatte sein Gesicht lediglich gestreift und war in einen Baum eingeschlagen – er war dem Tod knapp entgangen.
1913 schließlich, viele Jahre später, beschloss Ziegland, besagten Baum zu fällen. Da der Stamm von beachtlichem Umfang war, entschied sich Ziegland kurzerhand, ihn mit Dynamit zu sprengen. Bei der Explosion löste sich die Kugel und bohrte sich in Zieglands Kopf, diesmal mit tödlichem Ausgang.

Der Untergang der Titan

Ob der Autor Morgan Robertson wohl Hellsehen konnte? In seinem Buch „Titan“ beschreibt er den Untergang eines Schiffes nach dem Zusammenstoß mit einem Eisberg. Darauf teilte sich das Schiff einige Parallen mit der echten Titanic.

Das Erstaunliche ist allerdings, dass das Buch 14 Jahre vor dem Untergang der Titanic geschrieben wurde. Les alles hier: Albtraum oder Vorahnung: Das Buch „Der Untergang der Titan“

Historischer Zufall

Zwischen dem Leben Thomas Jeffersons und dem John Adams’, die beide zu den amerikanischen Gründervätern zählen, besteht eine interessante Verbindung. Jefferson arbeitete die Unabhängigkeitserklärung aus und übergab Adams den Entwurf, der (gemeinsam mit Benjamin Franklin) half, die Erklärung zu überarbeiten und ihr den letzten Schliff zu geben. Der Kontinentalkongress verabschiedete das Dokument am 4. Juli 1776.
Erstaunlicherweise starben sowohl Jefferson als auch Adams am selben Tag, dem 4. Juli 1826, 50 Jahre nach Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung.

Poe als „Hellseher“

In ‚The Narrative of Arthur Gordon Pym‘ schildert der Autor Edgar Allan Poe, wie drei schiffbrüchige Seeleute in ihrer Verzweiflung einen Kabinenjungen namens Richard Parker töten und aufessen. 50 Jahre später müssen sich tatsächlich drei schiffbrüchige Seeleute vor Gericht verantworten, weil sie Kannibalen wurden – an einem Kabinenjungen namens Richard Parker.

 

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