Tote Musiker die noch „Leben“

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Über tote Musiker gibt es Legenden dass Sie noch Leben würden, wie Sand am Meer. Aber auch anderst herum, dass lebendige Musiker auf einmal tot seien… Underground-Secrets stellt euch heute die Musiker vor, über deren Tod spekuliert wird…

Tupac Shakur
Seit dem Albumcover von The Don Killuminati: The 7 Day Theory, das einen gekreuzigten 2Pac zeigt, gab es Vermutungen, dass Shakur noch leben könnte und sein Tod nur inszeniert war. Künstlerisch aufgegriffen wurden die Verschwörungstheorien um 2Pac unter anderem in der Hörspielserie Offenbarung 23. Über Tupac wurde erzählt, dass sein Leichnam nur 11 Tattoos statt der vermeidlichen 12 gehabt haben soll. Bestätigt wurde dies von den Ermittlern nicht.
Gerade über den Tod von Tupac leben noch einige weitere Verschwörungen auf. Erst im Jahr 2014 tauchte auf Facebook eine absurde Verschwörungtheorie auf, die mit der Zahl 7 – Tupacs angeblicher Lieblingszahl – zu tun hat. Dort werden angebliche Beweise aufgezählt, die überzeugen sollen dass der Rapper noch lebt um im Jahr 2014 zurück kehrt. Passiert ist dies, wie erwartet, nicht.

Michael Jackson
The King of Pop, Michael Jackson, gestorben 2009. Doch fans und Fanatiker behaupten, dass Jackson noch lebt. Im Kern geht es darum: Jacko hatte die Nase voll von seinem miesen Image und den ganzen Schulden, 500 Millionen Dollar sollen es ja sein. Und da hat er einfach seinen eigenen Tod inszeniert und schnell mal eines seiner vielen Doubles für ihn „sterben“ lassen. Nun relaxt er an einem geheimen Ort – als Favorit gilt das Südsee-Eiland Bora Bora – und schaut sich an, wie die Welt um ihn trauert und wie besessen seine Platten kauft.

Paul McCartney (er lebt noch!)
Seit dem Jahr 1969 existiert das Gerücht, Paul McCartney sei bei einem Autounfall ums Leben gekommen und durch einen Doppelgänger ersetzt worden, welche als „Paul is Dead“-Verschwörungs in die Geschichte einging. Als angebliche „Beweise“ deutete man unter anderem einige Details auf dem Cover der LP Abbey Road, zum Beispiel, dass McCartney als einziger der Beatles barfuß zu sehen ist, was in Großbritannien als Todessymbol gedeutet wird, da Menschen dort ohne Schuhe beerdigt werden. Außerdem sei es außergewöhnlich, dass er – als Linkshänder – seine Zigarette in der rechten Hand hält. Diese Verschwörungstheorien wurden von einem Radiomoderator ins Leben gerufen.
Im Jahr 1993 nahm Paul McCartney das Live-Album „Paul Is Live“ auf, dessen Titel ironisch auf die Paul-is-dead-Legende anspielt.

Elvis Presley
Geht es um den Tod des King of Rock’n’Roll, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Mal wurde er Opfer eines FBI-Komplotts, ein anderes Mal heißt es, er mixt heute – zusammen mit Kurt Cobain und Jim Morrison – Cocktails an einer Strandbar. Oder – eine sehr beliebte Theorie – er wurde von Außerirdischen entführt. Die Bestätigung dafür findet man unter anderem in der Mysterie-Serie „Akte X“, in der FBI-Agent Fox Mulder sagt: „Nur eine Person hat jemals erfolgreich ihren Tod vorgetäuscht. Und das war Elvis.“. Zudem besagt noch eine Theorie, dass Elvis in wirklichkeit ein Außerirdischer war, der nur wieder nach Hause, auf den Mars, musste.
Skuril ist auch noch folgende Theorie zur Beerdigung: In seinem Sarg lag 1977 nur eine Wachspuppe nebst Klimaanlage.

Kurt Cobain
Die Nachricht vom Tod von Nirvana-Frontmann Kurt Cobain am 5. April 1994 machte die ganze Welt fassungslos. Seitdem sind Millionen seiner Fans zur Ansicht gelangt, dass sein Tod eine Falschmeldung war und er stattdessen noch am Leben ist und sich bester Gesundheit erfreut.
Sehr viele Fans sind davon überzeugt, dass es sich beim einem Video auf Youtube, namens „Kurt Cobain lebt?! Schockierende Beweise“ um einen überzeugenden Beweis dafür handelt, dass Kurt Cobain noch immer lebt.
Außerdem behaupten seit seinem Tod im Jahre 1994 hunderte Augenzeugen, dass sie ihn in vielen Städten auf der ganzen Welt gesehen haben, beispielsweise in Einkaufszentren, Taxis und sogar in einem Restaurant in Aberdeen (dem Heimatort von Kurt Cobain).

Bildquellen

  • death_musican: Creative Commons, Collage Steffen Stanischa