Geocache sorgt für Unmut

Meerbusch (UnSe): Ein Geocache sorgte nun in Meerbusch für Aufregung. Nachdem Trauernde auf einem Friehof mehrere in Sportklamotten und hervorgehobenen Smartphones gesichtet hatten, ging die Stadt der Sache auf den Grund. Nun haben Sie die Lösung gefunden. Auf dem Friedhof liegt ein Geocache…

Nicht nur die Trauernde, sondern auch die Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage (CDU) finden, den Geocache auf einem Friedhof in Meerbusch unwürdig. „Virtuelle Schnitzeljagden gleich welcher Art haben auf Friedhöfen nichts verloren. Friedhöfe sind Orte der Ruhe, der Trauer, der Besinnung und Erholung“, teilt Sie rp-online jetzt mit.

Dabei verweist die Bürgermeisterin auf die Friedhofssatzung. Dort heißt es in Paragraf 5: „Jeder hat sich auf den Friedhöfen der Würde des Ortes entsprechend zu verhalten.“ Dazu gehöre unter anderem das Verbot, zu lärmen, Hunde mitzuführen oder auch Musikinstrumente oder „Tonwiedergabegeräte“ zu benutzen. Auch wenn das Thema Geocaching nicht explizit unter den störenden Handlungen aufgezählt wird, so falle dies dennoch eindeutig unter die Kategorie.

Der Cache wurde offiziell noch nicht deaktiviert. Jedoch werden Friedhofsmitarbeiter die Augen offen halten, und Geocacher auf die Friedhofssatzung und Ihr Fehlverhalten hinweisen.

Diskutiert mit uns: Sollen Geocaches auf Friedhöfen verboten werden?? Schreibt uns euren Kommentar!

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