Hoia-Baciu

Der Hoia-Baciu (rumän. Pădurea Hoia-Baciu) ist ein dichtes Waldgebiet im Zentrum von Rumänien, in der historischen Region Transsylvanien . Er liegt westlich von Klausenburg und gilt offiziell als Erholungs- und Wandergebiet. In modernen Subkulturen und Protowissenschaften ist der Wald hauptsächlich als „Hotspot“ angeblicher paranormaler Phänomene bekannt.

Der Hoia-Baciu ist in modernen Medien und Subkulturen als „Hotspot“ für angebliche Ufo-Sichtungen und Spukerscheinungen bekannt, häufig unter dem Spitznamen „Bermuda-Dreieck von Europa“. Immer wieder kursieren Gerüchte und urbane Legenden um Begegnungen mit unbekannten Flugobjekten und/oder Geister- und Monstererscheinungen. Ihren Ursprung haben die Legenden in einem Bericht des Militärtechnikers Emil Barnea vom 18. August 1968. Barnea behauptet, über dem Hoia-Baciu ein hell leuchtendes Ufo gesichtet zu haben, er legte mehrere Schwarz-Weiß-Fotografien vor, auf denen ein ringförmiges Objekt über dem Wald zu schweben scheint. Die Echtheit der Fotos wird jedoch von Skeptikern bezweifelt.

Auf dem Videokanal Youtube mehren sich private „Abenteuer-Dokumentationen“, in denen selbsterklärte „Spukforscher“ und Abenteurer den Hoia-Baciu aufsuchen (vor allem nachts), in der Hoffnung, paranormale Phänomene aufzeichnen zu können. Die meisten Aufnahmen sind jedoch ergebnislos und fallen unspektakulär aus.