Der Film der einen Bigfoot zeigt: Der Patterson-Gimlin-Film

Am 20. Oktober 1967 wollen Roger Patterson und Bob Gimlin entlang des Bluff Creek in Kalifornien bei Filmarbeiten zu einem Dokumentarfilm unmittelbar vor laufender Kamera einem lebenden Bigfoot begegnet sein. Patterson starb 1972 an Krebs und behauptete bis zum Ende, dass die Kreatur im Film echt war. Aber zeigt das Video wirklich den echten Bigfoot?

Es war am frühen Nachmittag des 20. Oktober 1967, als sich der an den Legenden um den Bigfoot interessierte Roger Patterson (gest. 1972) und der nach eigener Aussage eher skeptisch eingestellte Robert Gimlin auf der Suche nach dem mysteriösen Waldmenschen am Bluff Creek im Six Rivers National Forest in Nordkalifornien unterwegs waren– ausgerüstet unter anderem mit einer hochwertigen 16 Millimeter „Cine-Kodak K-100“ Kamera.

Als sie einen großen umgefallenen Baum umrundet hatten, sahen sie plötzlich am Ufer des Baches, in anfänglich weniger als zehn Metern Entfernung, ein merkwürdiges und behaartes, affenartiges Wesen knien. Nur wenige Augenblicke später versuchte Patterson die Filmkamera drehbereit zu machen.

Jetzt war das Wesen jedoch schon ein gutes Stück entfernt und Patterson begann – während er filmte – dem Wesen zu folgen. Dabei gelangen ihm die berühmten Aufnahmen, auf denen das behaarte und auf zwei Beinen aufrecht gehende Geschöpf trotz der teilweise wackeligen Kameraführung doch sehr deutlich zu erkennen ist, und sich offenbar beim steten Davongehen sogar noch einmal nach den Männern umschaut, bevor es im Unterholz des Waldes verschwindet.

Die Größe des Wesens schätzte Patterson auf 1,8 bis 2,15 Meter. Unabhängige Untersucher gehen von rund zwei Metern aus. In der Ansicht, sie hätten mit ihrem Film den unwiderlegbaren Beweis für die Existenz des Waldmenschen erbracht, ließen Patterson und Gimlin das Material umgehend entwickeln und suchten nach Wissenschaftlern um dessen Inhalt zu bewerten.

FUN-FACT
Die BRFO, eine Forschungsgruppe um das Bigfoot-Phänomen zu erforschen, hat seit 1995 etwa 4000 Sichtungen aus den USA in Ihre Datenbank eingetragen.

Außerdem gab es Sichtungen in China, Australien, Malaysia, Indonesien und Russland.

Das Leben nach dem Bigfoot-Fund

Robert Gimlin, 2019
Robert Gimlin, 2019

Patterson starb 15. Januar 1972 an Krebs und behauptete bis zum Ende, dass die Kreatur im Film echt war.

Robert Gimlin gab 2016 ein Interview und dem er schilderte „Bigfoot hat mein Leben negativ beeinträchtigt und Ich wünschte, Ich hätte diesen Kryptiden niemals gesehen„. Seine Rechte an den Film hatte er schon sehr früh für nur 10 US-Dollar an einen Bigfoot-Forscher übertragen, sodass er in den Folgejahren keinen einzigen Cent an irgendwelchen Vermarktungsstrategien verdient habe. Dennoch hätten viele Bigfoot-Ethusiasten immer wieder Tag und Nacht sein Haus belagert, um ihn zur Jagd nach dem kryptischen Wesen zu überreden. Und seine Frau, die Angestellte in einem Spar- und Kreditinstitut war, wurde regelmäßig mit abfälligen oder scherzenden Bemerkungen zu seiner Bigfoot-Sichtung belästigt. „Das ging ständig weiter und weiter, bis sie weinend nach Hause kam und sagte ‘Ich bin nicht stark genug‘. Ein paar Mal standen wir kurz davor, uns deswegen zu trennen“, sagt Bob. Auch seine Freundschaft zu Patterson litt unter dem ganzen Rummel um den Bigfoot-Film, bis sie schließlich zerbrach. Doch trotz dieser massiven familiären und persönlichen Schwierigkeiten behauptet er, dass er aber wisse, was er an jenem Tag gesehen hatte. „Ich kann verstehen, warum man nicht daran glaubt – ich hatte es ja selber nicht geglaubt. Aber ich sah einen und ich weiß, was ich sah, und ich weiß, dass es kein Mann in einem Kostüm war. Es konnte keiner gewesen sein“, erklärt Gimlin.

Wissenschaftliche Aussagen

Ein Primatenexperte räumte die Wahrscheinlichkeit ein, dass Bigfoot eine echte Kreatur ist, und erklärte: „Ich bin überzeugt, dass er existiert. Vielleicht war es ein Mann in  einem Gorillakostüm; wenn ja, war es ein brillant ausgeführter Scherz und der Unbekannter Täter wird seinen Platz bei den großen Betrügern der Welt einnehmen. Vielleicht war es der erste Film einer neuen Art von Hominiden, der der Wissenschaft völlig unbekannt ist.“

Ein Forscher des American Museum of Natural History sagte:  „Ich habe einige Inkonsistenzen in Aussehen und Verhalten festgestellt, die auf eine Fälschung hindeuten könnten, aber nichts, was schlüssig zeigt, dass dies der Fall ist.“

Was denkt Ihr? Ist das Video echt oder einfach eine Fälschung? Schreibt es mal als Kommentar! Hier könnt Ihr euch das Footage noch ansehen

 

Bildquellen

  • Robert Gimlin: Expedition: Bigfoot | All Rights Reserved
  • Bigfoot_Patterson-Gimlin-Film: Screenshot, Patterson-Gimlin-Film © 1967 | All Rights Reserved
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    Beiträge
  • #5811
    Steffen
    Verwalter

    Am 20. Oktober 1967 wollen Roger Patterson und Bob Gimlin entlang des Bluff Creek in Kalifornien bei Filmarbeiten zu einem Dokumentarfilm unmittelbar
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    #5812
    TheHoly3Games
    Teilnehmer

    Das ist ein fucking Gorilla Kostüm, das sieht man doch ganz klar auf dem Bild.

    #5813
    Steffen
    Verwalter

    Hab dir ja in Twitter schon geschrieben, aber hier nochmal ausführlich: Muss ja nicht heißen! Wer weiß vielleicht gibt es Bigfoot ja wirklich, nur wir denken immer gleich an einen Typ im Gorillakostüm. Und der Bigfoot lacht sich schlapp!

    Zudem wäre dann die Frage, warum? Ja okay, sie wurden berümt, doch dass Sie mit dieser Sichtung viel Kritik und Spott bekämen war ja klar.

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