ALIENARE – Mission Abort

ALIENARE wird nach Eigenbeschreibung in unseren Geist eindringen und uns mit düstereren Synthpop verwöhnen. Morgen erscheint die Debüt-Single und wir hatten exklusiv die Möglichkeit reinzuhören!

Ein Review von Steffen Stanischa

„Mission Abort“ heißt die neue Single der Synthpop-Gruppierung ALIENARE, welche am morgigen 7.Oktober erscheint. Zu dem Titeltrack erschienen noch zwei weitere Demos „City Lights“ und „Without Words“ auf der Single. Die Eigenbeschreibung des Labels sagt über ALIENARE aus, dass „Elektrische Töne, die dafür sorgen, dass keiner mehr still steht. Alle bewegen sich rhythmisch und irgendwann beginnt man automatisch mitzutanzen.“ In diesem Review möchte ich testen, ob ich auch zum Tanzen animiert werde.

Donnerstag, 19:14 Uhr: Ich sitz an meinem Schreibtisch, Kopfhörer auf den Ohren: Als ich mir die erste Single, also den Titeltrack angehört habe, fiel mir sofort auf, dass der Rythmus wirklich tief gehalten wurde. Der Beat kommt echt gut rüber, dachte ich mir. Er gefiel mir, sehr sogar. Bisher war ich positiv überrascht, obwohl Synthpop bisher Neuland für mich ist (schon immer Powermetaler gewesen mit wenigen Ausnahmen!). Natürlich habe ich vorher schon Musiker dieser Richtung war genommen, jedoch hat sich das Feuer in mir nie entzündet. Hier ist es anderst.

Nach wenigen Sekunden begang nun auch der textliche Teil. Bisher war ich schon etwas angetan, und nun? Der Song besteht aus zwei Stophen und dem Wort „Mission Abort“ als Refrain.

Textlich kann man Mission Abort eigentlich mehrdeutig gesehen. Die einfachste Deutung wäre, dass Jemandes Liebe nicht erhört wird. Kann aber auch um einen Künstler gehen, dessen Werke niemand mag. Da muss ich sagen, dass sich ALIENARE hierfür ein tolles Thema geangelt hat. Das Thema betrifft viele in Deutschland, auch Weltweit. Trotzdem ist es kein Lied zum Deprimienrend werden. Der Rythmus zwingt mich automatisch dazu, mit dem Fuß mitzuwippen, während ich am Schreibtisch sitzt. Das Lied hat was… Definitiv!


Fazit: Diese Mission scheitere NICHT! Tanzen, kann ich zwar mit meinen gebrochenen Fuß nicht, aber mitgewippt hab ich trotzdem. Das Lied verleitet wirklich dazu, mitzumachen.
Trotz dem ernsten Themas: Als Liebeshymne, oder als Song gegen Depressionen würde ich den Song trotzdem nicht einstufen. Eher als Hymne zum tanzen. Lasst die Musik euch Berühren und vergesst für einen Moment eure Sorgen und Probleme… Klar, dieses Lied schafft es nicht, eure Probleme zu lösen, Sie aber für einen Moment zu vergessen!

Bewertung: 4 / 5 Sternen!

ALIENARE – MOVE! Tour
08.10. Bad Oeynhausen, AK Bel Étage
04.11. Krefeld, Route 66
05.11. Braunschweig, Electro Forces Festival
11.11. Stuttgart, Gaby’s Gruft
18.11. Hamburg, Stellwerk
24.11. Clausthal-Zellerfeld, Kellerclub
28.11. Wien (AT), Fledermaus
09.12. Berlin, Werk 9